" Wo der Körper zu einer wandelden Apotheke gemacht wird, da muß er eben vor allen natürlichen Elementen in Verbindung mit tüchtigen Anstrengungen behütet werden - denn Alles was den Stoffwechsel, das Blut- und Nervenleben stärkt und den gesunden Körper zur höchsten Fülle der Kraftentwickelung befähigt, das wirkt auch auf Heraufbeschwörung alter, künstlich mit Gift zur Ruhe gebrachter Übel. Da hilft dann kein Laviren, entweder das Thier muß, völlig zur Schattenpflanze gemacht (....)mit Kopf-, Hals-, Bruststück, Leibdecke und Beinkleidern versehen, vor jedem Lüftchen beschützt, innerlich mit physics und cordalis, äußerlich mit Restitutionsfluid und Blister auf 1/4 höchstens 1/3 seiner natürlichen Lebensdauer zu einigen Sonntagsleistungen notdürftig aufgemuntert werden, oder man muß das allen Elementen gewachsene, saft- und kraftstrotzende Thier wieder herstellen, wie es, aus der Hand der Natur hervorgegangen, in wilden und halbwilden Gestüten zu schauen ist "
(Die Bein- und Hufleiden der Pferde, ihre Enstehung und arzneilose Heilung, Spohr Oberstlieutenant a.D., IV. Auflage Berlin 1889)
Donnerstag, 23. Juni 2011
Fiel mal so auf
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